Franz-Haniel-Gymnasium

Duisburg-Homberg

 
 

Schulprogramm

Verabschiedet in der Schulkonferenz vom 13. Juni 2007

Aktuelle Fassung vom Mai 2017

Inhalte des Schulprogramms:

Leitbild

Wie wir Unterrichtsentwicklung gestalten

Wie wir die Schülerschaft in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützen

Was wir an individueller Förderung anbieten

Wie wir Medienkompetenz vermitteln

Wie und mit wem unsere Schule kooperiert

Was wir unter Schulleben und Schulkultur verstehen

 

Leitbild

Das Franz-Haniel-Gymnasium geht zurück auf eine erste Schulgründung im Jahre 1908 im Stadtteil Homberg. Das Gymnasium liegt am westlichen Rand von Duisburg und sieht sich als Stadtteilschule für die Region Homberg, Ruhrort, Baerl. Mit dem historischen Schulgebäude und den modernen Anbauten verbindet die Schule Tradition und Moderne. Dies gilt nicht nur für das äußere Erscheinungsbild, sondern auch für die pädagogische Ausrichtung mit elektronischen Tafeln, Selbstlernzentren und einem 70-Minuten-Rhythmus. Im Fokus des pädagogischen Handelns stehen der selbstständige Wissenserwerb und die Teamarbeit. Aufgrund des Charakters einer Stadtteilschule mit großem überregionalen Einzugsbereich verzichtet das FHG auf eine frühzeitige Profilbildung. Das Franz-Haniel-Gymnasium bietet umfassende Schwerpunktsetzungen im mathematisch-natur-wissenschaftlichen, sprachlichen und musisch-künstlerischen Bereich. Ein Akzent liegt dabei auf Kursen mit anwendungsbezogenen Arbeiten, um die Schülerinnen und Schüler für den Praxisbezug des Wissens im Alltag zu begeistern. Dank der Unterstützung unserer zahlreichen Kooperationspartner können wir dies realisieren und den Schülerinnen und Schülern Perspektiven über den Schulalltag hinaus aufzeigen. Mit einer gelebten Schulgemeinschaft, in der alle Verantwortung tragen, soll Lernen Freude machen und Schule als Ort gemeinsamen Arbeitens erlebt werden. 

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Wie wir Unterrichtsentwicklung gestalten

Für eine erfolgreiche berufliche Zukunft vermitteln wir unseren Schülerinnen und Schülern  nicht nur reines Faktenwissen, sondern methoden- und anwendungsfähige Kompe-tenzen, um die gesellschaftlichen Forderungen selbstständig zu bewältigen.

Unser Unterricht ist besonders am Leitbild des selbstständigen Lernens ausgerichtet. Das „Lernen-lernen“-Konzept ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, effektive Methoden und Techniken des Arbeitens kennenzulernen und in der Praxis zu erproben. Die verschiedenen Bausteine des Programms werden mit dem Fachunterricht vernetzt und finden regelmäßig in allen Fächern Anwendung. Dieser Prozess wird von den Schülerinnen und Schülern systematisch dokumentiert und begleitet den schulischen und beruflichen Lernweg.

Schlüsselqualifikationen wie die Lese- und Medienkompetenz sowie Präsentations-techniken werden in unserem Unterricht systematisch durch das „Lernen- lernen“ – Konzept aufgebaut. 

Medien sind in den anspruchsvollen offenen Lernformen von großer Bedeutung. Eine neue Aufgabenkultur fordert das eigene planerische Denken unserer Schülerinnen und Schüler heraus und ermöglicht individuelle Bearbeitungswege. Um diese Ziele zu erreichen, wurde im Jahr 2011 das traditionelle 45-Minuten-Modell zu Gunsten von 70-Minuten-Einheiten geändert. Selbstständiges Arbeiten, zum Beispiel in kooperativen Lernformen, benötigt einen anderen Zeitrahmen, damit Ergebnisse von Teams präsentiert werden können und Raum für Feedback-Phasen besteht, um das Gelernte und den Prozess reflektieren zu können.

Freiarbeit und Wochenpläne geben den Schülerinnen und Schülern Zeit und Raum, im eigenen Rhythmus zu arbeiten, ohne im Gleichtakt mit anderen sein zu müssen. Sie bieten Möglichkeiten zum eigenständigen Wissenserwerb und fördern überdies die Planungskompetenz sowie die Entscheidungsfähigkeit. Innerhalb der Freiarbeit spielt die Arbeit am Computer eine besondere Rolle. In drei Selbstlernzentren stehen Computer bereit, die anhand spezifischer Programme selbstkontrolliertes Lernen anregen. Die von Kollegen entwickelte Internetseite "Mathe4you" ermöglicht vertiefende motivierende Arbeit auch von zu Hause aus.  

Großen Wert legen wir auf die lebenspraktische Bedeutung des Gelernten und die Erstellung von Produkten. Im Differenzierungsbereich der SI bieten wir daher u.a. Informatik mit direkter Anbindung an Robotik sowie Ernährungslehre mit Anbindung an Biologie und Kunst-Design mit produktionsorientierter Ausrichtung an. Im Fach Technik können Schülerinnen und Schüler Wissen aus der Physik anwenden, erteilt wird der Unterricht in Kooperation mit Lehrern des benachbarten Schiffer-Berufskollegs. In der Oberstufe nutzen wir die Möglichkeiten der Projektkurse und bieten Technologie mit unserem Partner Thyssen Krupp Steel und einen Marketingkurs in Zusammenarbeit mit der IHK an, in dem Schülerinnen und Schüler ein Produkt mit einer Vermarktungsstrategie entwickeln. In Anbindung an das Fach Deutsch wird ein Filmprojekt als Projektkurs in Zusammenarbeit mit Studio 47 angeboten.

Unser Unterricht ist mit klarer Orientierung an Kompetenzen standardorientiert und bereitet die Schülerinnen und Schüler intensiv auf die zentralen Prüfungen vor. Bei der Gestaltung der Lernprozesse spielen die Bedürfnisse und Interessen der Schülerinnen und Schüler für uns eine wichtige Rolle.

Die Lehrerinnen und Lehrer des FHGs verstehen sich als Lehrende und Lernende im Team. Konkrete Arbeitspläne und zahlreiche Unterrichtsprojekte werden gemeinsam geplant, ausgewertet und weiterentwickelt. Die Teamarbeit erfolgt in Klassen-, Jahrgangs- und Fachteams. 

Allen Beteiligten liegt ein positives Schulklima sehr am Herzen. Wer gerne in seine Schule geht, freut sich auf das Lernen und trägt Verantwortung für das Erscheinungsbild der Schule. Der Umgang miteinander ist von Respekt, Vertrauen und Fairness geprägt. Klare Regeln sind die Grundlage für ein gerechtes und respektvolles Miteinander und fördern die Leistungsbereitschaft.

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Wie wir die Schülerschaft in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützen

"Zielen Erziehung und Bildung auf die Fähigkeit des Einzelnen ab, auf der Grundlage von Mündigkeit sein Leben zu gestalten"[1], so ist neben dem Erlangen von Wissen eine umfassende Persönlichkeitsentwicklung wesentlicher Bestandteil schulischer Arbeit.

Daher haben wir Strukturen geschaffen, die helfen, die Persönlichkeit unserer Schülerinnen und Schüler zu entfalten:

In der Erprobungsstufe verfolgen wir ein eigenes pädagogisches Konzept mit drei Schwerpunkten: Ein Trainingsprogramm mit den Lerngruppen der Klassen 5/6 zum Themenkreis Respekt, Aufmerksamkeit und Disziplin wird erstens gegenwärtig eingeführt (Duisburg schlägt keiner).

Durch den Einsatz verschiedener Bausteine aus dem Life-Skills-Programm „Erwachsen werden“ (Lions Quest) schaffen wir zweitens ein Fundament zur Vermittlung sozialer Kompetenzen. Aufgrund des positiven Echos auf Seiten der Eltern- und Schülerschaft werden die Bausteine nicht nur in den Klassenleiterstunden oder im Unterricht erarbeitet, sondern auch auf Klassenfahrten vertieft.

Ein Selbstbehauptungs- und Konflikttraining bieten wir drittens in der 5. Klasse für Jungen und Mädchen getrennt an.

Unser umfassendes Beratungskonzept gewährleistet Orientierungs- und Ent-scheidungshilfe bei allen Fragen der Schullaufbahn. Selbstverständlich stehen wir Schülerinnen und Schülern sowohl in schulischen als auch persönlichen Problemsituationen bei.  Wir führen gezielte Fördermaßnahmen und eine Beratung für Wiederholer durch. Ergänzt wird unser Konzept durch das Engagement unserer geschulten Beratungslehrer und  durch die enge Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen, wie z.B. dem schulpsychologischen Dienst und dem Jugendamt. 

Mit unserem Konzept zur Elternarbeit greifen wir Anregungen und Fragen unserer Eltern auf und ermöglichen Informationsveranstaltungen zu gewünschten Themen, wie zum Beispiel Cybermobbing. Die Eltern selbst bringen sich aktiv in das Schulleben ein, u.a. mit AG-Angeboten und Mitarbeit in der Vorbereitung der Projektwoche am Schuljahresende.  

Wir arbeiten seit Jahren erfolgreich mit dem Deutschen Roten Kreuz zusammen und bieten den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 8 das Projekt SoKo (Soziale Kompetenz in der Schule erlernen) an.  Hier erhalten die Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich in sozialen Einrichtungen oder in der Nachbarschaftshilfe im Stadtteil zu engagieren. Dabei stellt das Deutsche Rote Kreuz erfahrene Projektpaten, die die Schüler/innen anleiten und unterstützen. Ziel ist es, mit dieser und anderen Aktionen aus dem Unterricht heraus konkretes gesellschaftliches Engagement durch aktives Tun zu fördern.

Im Mai 2017 wurde in Kooperation mit den Maltesern ein Schulsanitätsdienst eingeführt, um die Verantwortung für das Miteinander in der Schule zu stärken.

Eine Gruppe interessierter Schülerinnen und Schüler engagiert sich in der Streit-Schlichtung.

Unsere Studien- und Berufsberatung hilft unseren Schülerinnen und Schülern sich frühzeitig und umfassend auf die Berufswelt vorzubereiten. Hier arbeiten wir mit unseren zahlreichen Kooperationspartnern aus Industrie und Verwaltung eng zusammen. Unsere Partner eröffnen einen Einblick in die Berufswelten und die Möglichkeiten dualer Studiengänge und vermitteln die Arbeitswelt in ihren Unternehmen.  Mit den Studienberatern führen wir ein Uni-Trainee-Programm durch und beteiligen uns am Projekt "studifinder".

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Was wir an individueller Förderung anbieten

Begabungen und Neigungen können bei Schülerinnen und Schülern sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Wir fördern die Schülerinnen und Schüler in ihren individuellen Begabungen und unterstützen sie bestmöglich bei auftretenden Lernproblemen. Ein Schwerpunkt ist dabei die Förderung der Selbstständigkeit auch durch die Nutzung digitaler Medien.

Die Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler fördern wir:

   durch eine gezielte Leseförderung mit dem digitalen Programm Antolin und die Kooperation mit der Bezirksbibliothek;

   ab den Klassen 5 in den bilingualen Englisch-Modulen (Klasse 5: Musik; Klasse 6: Politik; Klasse 7: Erdkunde; Klasse 8: Geschichte; Klasse 9: Biologie);

   bei sprachinteressierten Schülerinnen und Schülern durch den Erwerb von Sprachzertifikaten, in Englisch "Flyers", "TELC" und "Cambridge Certificates", in Französisch "DELF" und "DALF", in Spanisch "DELE";

   bei mathematisch Interessierten in jahrgangsübergreifenden Lernstudios und in der Robotik;

   bei naturwissenschaftlich begabten Schülerinnen und Schülern in der Chemie-AG;

   bei künstlerisch-musisch Begabten im Differenzierungsbereich und in AGs;

   bei sportbegeisterten Schülerinnen und Schülern in zahlreichen Sport-AGs.

Sport ist als 4. Fach im Abitur belegbar.

Mit der Teilnahme an regionalen und überregionalen Wettbewerben motivieren wir unsere Schülerinnen und Schülern ihre Fähigkeiten zu präsentieren und überregionale Anerkennung für oft herausragende Leistungen zu erhalten.

Zu diesen Wettbewerben gehören:

   Mathematik-, Biologie-, Geschichtsolympiade, Vorlesewettbewerb, Känguruwett-bewerb, Wettbewerb Finanzen, Jugend forscht, Schulpreis der IHK, Robotik und andere;

   Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg-Essen im Rahmen des Drehtürmodells;

   Schüleringenieurakademie in Kooperation mit zwei weiteren Gymnasien und unserem Partner Thyssen-Krupp-Steel mit der Möglichkeit der Anerkennung der Arbeit als besondere Lernleistung.

Bei spezifischen Problemen bieten wir Hilfestellung durch differenzierte Förderkonzepte:

   Förderunterricht in Englisch, Deutsch und Mathematik;

   Sprachförderung Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund;

   Zweimal halbjährlich findet eine Förderwoche in den Kernfächern und den Naturwissenschaften statt, in der unterschiedliche Lernstände ausgeglichen werden können;

   Begleitung von Seiteneinsteigern aus anderen Schulformen in der Sek. II;

   Gezieltes Aufarbeiten von Schwächen mit Lernsoftware in den Selbstlernzentren (z.B. bei Lese- und Rechtschreibproblemen);

   Zusammenarbeit mit der Hausaufgabenbetreuung durch die Caritas, ab Schuljahr 2017/18 durch Genialis e.V..

Eine besondere Fördermaßnahme stellen die Schülertutorien dar. Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler aus der Sekundarstufe II unterstützen freiwillig Jüngere nach dem Unterricht in kleineren Lerngruppen, indem gemeinsam nach der regulären Unterrichtszeit Aufgaben besprochen, Probleme aufgegriffen und Klassenarbeiten gezielt vorbereitet werden.

Im Rahmen unserer Kooperation mit der Caritas bieten wir eine Nachmittagsbetreuung an. Die Schülerinnen und Schüler werden in Kleingruppen von erfahrenen Fachkräften bei der Anfertigung der Hausaufgaben betreut. Darüber hinaus kann individuelle Einzel – und Gruppenförderung (max. 3 Schüler/innen aus derselben Klasse) in allen Kernfächern in Anspruch genommen werden. Ziel des Nachmittagsprogramms ist die gesicherte und qualifizierte Betreuung der Schülerinnen und Schüler nach Unterrichtsschluss.

Das FHG hat sich auf den Weg gemacht, die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen umzusetzen. Um eine Willkommenskultur zu etablieren, informierten sich ausgewählte Vertreter der Schulgemeinde (Eltern, Lehrer, Schüler) an einem Gymnasium, an dem seit einem längeren Zeitraum Inklusion durchgeführt und gelebt wird, über deren Praxiserfahrungen. Das FHG hat einen Inklusionsbeauftragten ernannt und nimmt an den Planungsforen des Schulträgers teil.

Wir ermutigen Mädchen zur Teilnahme an MINT-Fächern und bieten jährlich die Teilnahme am Girls- und Boysday an. Wir versuchen in Klassenleitungsteams Lehrerinnen und Lehrer gleichermaßen zu berücksichtigen.

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Wie wir Medienkompetenz vermitteln

Computer, Internet, soziale Netzwerke bestimmen in zunehmendem Maße unser Leben. Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der Computer- und Internetnutzung werden in der heutigen Arbeitswelt als selbstverständlich vorausgesetzt. Auf diese Entwicklung haben wir schon frühzeitig reagiert und mit Hilfe unserer Kooperationspartner für die technische Ausstattung gesorgt.

Medien werden am FHG gezielt zur individuellen Förderung eingesetzt und bilden einen festen Bestandteil des Unterrichts im Sinne der Förderung des selbstständigen Lernens. Uns ist der reflektierte Umgang mit Medien wichtig, den wir als einen wesentlichen Bestandteil verantwortungsbewussten Handelns sehen.

Alle naturwissenschaftlichen Fachräume und Oberstufenräume verfügen über elektronische Tafeln, die eine interaktive Arbeit und besondere Präsentationsmöglichkeiten für die Lernenden und Lehrenden ermöglichen. Mit der Anschaffung von Dokumentenkameras soll es den Lerngruppen künftig ermöglicht werden, in einen direkten Austauschprozess über ihre Arbeitsergebnisse im Sinne des selbstständigen Lernens zu gelangen.

Den Schülerinnen und Schülern stehen drei Selbstlernzentren mit modernen Rechnern und einem umfangreichen Angebot an Lernsoftware zur Verfügung. Die Medien geben den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, gemäß ihrer eigenen Bedürfnissen und Bedingungen zu lernen und ihren Lernfortschritt selbst zu kontrollieren. Darüber hinaus leisten sie einen wichtigen Beitrag zum binnendifferenzierten Unterricht: Individuelle Defizite können so besser als bisher ausgeglichen, besondere Begabungen und Interessen gezielter und motivierender gefördert werden.

Seit 2011 hat das FHG mit Hilfe des Fördervereins intensiv in Materialien für Robotik-Arbeiten investiert. In den Robotik-AGs und dem Informatikunterricht der Klassen 8 und 9 können Schülerinnen und Schüler auf grafischer Ebene erste Grundlagen des Programmierens spielerisch erlernen. Dabei werden fächerübergreifend Gebiete der Physik und Mathematik einbezogen.  

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Wie und mit wem unsere Schule kooperiert

Das FHG trägt den Namen eines bedeutenden Unternehmers des 19. Jahrhunderts und legt besonderen Wert auf starke Kooperationspartner in Industrie und Handel.

Bei unseren Kooperationen geht es uns um eine optimale Vorbereitung unserer Schülerinnen und Schüler auf ihr späteres Berufsleben. Unsere Partner sind namhafte Unternehmen wie u.a. Haniel, Metro, Thyssen-Krupp-Steel, Ikea, Hitachi und Logport.

Beauftragte dieser Unternehmen kommen auch in den Unterricht, um mit Schülern über spezifische Themen und Berufsfelder ins Gespräch zu kommen. Sie ermöglichen ihnen des Weiteren qualifizierte Praktika im Rahmen des Schülerbetriebspraktikums in der Jahrgangsstufe Q1. Bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz oder der Wahl eines Studiums bekommen unsere Schülerinnen und Schüler besondere Unterstützung durch unsere  Partner.

Wir ermöglichen den Schülerinnen und Schülern so Orientierung an den Standards der späteren Berufswelt und zeigen - je nach individuellen Fähigkeiten - Berufsmöglichkeiten auf.

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Was wir unter Schulleben und Schulkultur verstehen

Das FHG legt großen Wert auf eine gelebte Schulgemeinschaft. Über den Unterricht hinaus engagieren sich Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern in kulturellen, sportlichen und sozialen Projekten wie auch in Arbeitsgemeinschaften.

Die Schulgemeinschaft fördern wir mit unserem Fahrtenprogramm:

   Kennenlerntage zum Start der Schullaufbahn;

   Schullandheimaufenthalt in der Jgst. 6 zur Stärkung der Klassengemeinschaft;

   Wintersportfahrt und alternative Sportwoche in der Jgst. 7;

   Sprachenfahrt nach England und Frankreich in der Jgst. 8;

   Abschlussfahrten in der Jgst. 9;

   Studienfahrten in der S II.

Im Nachmittagsbereich bieten wir vielfältige Arbeitsgemeinschaften, auch in Zusammenarbeit mit Eltern, an und schaffen einen Ausgleich zur "Kopfarbeit".

Im künstlerisch-musischen Bereich eröffnen wir unterschiedlichste Darstellungsmöglich-keiten. Schülerinnen und Schüler gestalten ihre Schule mit ihren künstlerischen Arbeiten.  Ausstellungsmöglichkeiten bei unseren Kooperationspartnern und die Teilnahme am Deutschen Jugendkunstpreis geben Raum für Anerkennung. Musikgruppen der Schule präsentieren ihr Können auf Schulkonzerten und ausgesuchten Veranstaltungen. In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Haniel und dem Theater Duisburg besuchen Schülerinnen und Schüler der Jgst. 6 jährlich eine Opernaufführung. Diese Veranstaltung wird durch Theaterpädagogen vorbereitet und begleitet. Mit einer Kultur-AG tragen wir dem Zusammenleben unterschiedlicher Gruppen Rechnung um über Bräuche und gemeinsames Essen Verständnis für die unterschiedlichen kulturellen Horizonte zu eröffnen und einen Beitrag zum Leben in der Gemeinschaft zu leisten. 

Geplant ist über ganztägige Sportveranstaltungen die Bedeutung des Sports für den Schulbereich weiter aufzuwerten.

Mit einem umfassenden AG-Angebot im Sportbereich begeistern wir unsere Schülerinnen und Schüler und sind auf Wettbewerben erfolgreich.

Zusammen mit der Polizei Duisburg führen wir ein umfangreiches Konzept zur Verkehrserziehung unserer Schülerinnen und Schüler durch.

Zu den direkten Maßnahmen der Verkehrserziehung gehören u.a.:

   Überprüfung aller Fahrräder der Kinder mit Hilfe der Polizei;

   Sehtest in der Sek I;

   Gemeinsames Abgehen der Verkehrswege;

   Unterrichtsstunden durch die Polizei Duisburg;

   Projektveranstaltung Crash-Kurs-NRW in der Sek II.

Die Schülervertretung (SV) bringt sich eigenständig in das Schulleben ein und führt eine SV-Infostunde in den Klassen 5 durch, in der sie über ihre Arbeit informiert. Des Weiteren veranstaltet die SV regelmäßig eine SV-Fahrt und nimmt an Fortbildungen teil, um die Stellung der SV an der Schule nachhaltig zu festigen. Mit einer starken SV starten wir das Projekt "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage". Zudem wird Ende Januar 2016 erstmalig ein Ehemaligentreffen von der SV organisiert und durchgeführt. Darüber hinaus beteiligt sich die SV aktiv an der Gestaltung der Projektwoche am Schuljahresende. 

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[1]  Sekundarstufe II. Gymnasium/Gesamtschule. Erziehungswissenschaft, Düsseldorf 2013, S.10.