Franz-Haniel-Gymnasium

Duisburg-Homberg

 
 

BMBF trifft FHG auf dem BMW-Platz

oder: Hefe erzeugt Strom und Erbgut wird sichtbar


Vom 27. bis zum 28.06.16 war das BIO-Technikum zu Besuch am Franz-Haniel-Gymnasium. Von langer Hand geplant, stand der beeindruckend große Bus des BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) auf dem Bürgermeister-Wendel-Platz als Labor für wissenschaftliche Experimente zur Verfügung.

Im Vorfeld hatten sich die Lehrerinnen und Lehrer über die Möglichkeiten informiert und ihre Oberstufenkurse auf die Praktika vorbereitet, die die Schülerinnen und Schüler dann unter Anleitung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in dem hervorragend ausgestatteten Labor durchführen konnten. Im Oberdeck des rollenden Labors gab es eine Einführung, dann wurde in Partnerarbeit experimentiert und gestaunt. Da wurden Lebensmittelanalysen durchgeführt, das eigene Erbgut isoliert und (Stichwort: genetischer Fingerabdruck) dargestellt, Hefe und roter Tee erzeugten Strom, der MP-Player antrieb…

Schülerinnen des Bio-LK experimentieren im BIO-Technikum-Mobil
Zusätzlich bestand die Möglichkeit Berufschancen im Bereich der Biowissenschaften (Schwerpunkt Biotechnologie) vorgestellt zu bekommen, was als Ergänzung zu den Modulen im Bereich der Berufsberatung am FHG ebenfalls von den Gymnasiasten genutzt wurde. Last but not least hatten auch die Anwohner die Möglichkeit, am Tag der offenen Tür Einblick in dieses spannende Berufsfeld zu bekommen.
Eine besondere Note bekam der Besuch noch dadurch, dass der leitende Wissenschaftler Dr. Tim Fechtner ein ehemaliger Schüler des FHG ist und noch gute Erinnerungen an das FHG und den Biologieunterricht bei seinem Biologielehrer René Immig hat, der die Koordination dieser Veranstaltung für die Schule durchführte. So war die Veranstaltung auch ein wenig ein Ehemaligentreffen.

Fotowettbewerb des Lehmbruck-Museums Duisburg

"Ich. Oder wer? Auf der Suche nach mir." So lautete das Thema des Fotowettbewerbs, zu dem das Lehmbruck-Museum Duisburg Jugendliche im Alter von 12 - 18 Jahren eingeladen hatte, bei dem sie sich mit ihren Vorlieben, Wünschen, Sehnsüchten und Ideen zeigen sollten.

Der Einladung kamen Schülerinnen und Schüler des Franz-Haniel-Gymnasiums Duisburg auf vielfältige, fotografisch untersuchende und praktisch-gestalterische Art und Weise nach.

Dabei entstanden interessante fotografische Dokumentationen des eigenen Selbst - in  verschiedenen Lebenssituationen, Entwicklungsschritten, familiären Bezügen, Freundschaften oder einfach nur von Wunschvorstellungen des Ich.

Beteiligte Schülerinnen und Schüler waren Ayse Kücükyarma, Fabian Mees (beide aus der Klasse 8c), Malin Paßon, Tim Höhme, Salwan Radi, Emre Tuncel, Kim Rieger, Fabienne Dippner, Sophie Sebald, Julaine Wenz, Maren Kantel, Donjeta Bekolli, Joline-Sophie Booten (alle Jgst. Q1) und Awes Al Mefleh (Jgst. EF), der den dritten Preis gewonnen hat.

Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Suche durch ihre Kunstlehrerin Ethel Kurz.

Am Sonntag, dem 05.06.2016 um 15 Uhr, hat der Kunsthistoriker Jörg Mascherrek im Lehmbruck-Museum, in dem alle eingereichten Fotos ausgestellt waren, die Preisträger bekannt gegeben.

Zwei weitere Preise in Form von Gutscheinen für die plastikBar des Lehmbruck-Museums gingen an Tim Höhme und Julaine Wenz.

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Schulband erfolgreich

Wieder einmal hat die Schulband des Franz-Haniel-Gymnasiums bei einem Wettbewerb einen Preis gewonnen. "Eure Lieblingsband" - so der Name der Band - nahm als einer von 13 Teilnehmern am ersten "Ich bin DU"-Finale teil, welches am 12.05.2016 im rappelvollen Grammatikoff am Dellplatz stattfand. Die Band spielte ihre Eigenkomposition "DU(isbu)ICH". Diese gefiel nicht nur dem Publikum, sondern auch der fünfköpfigen Jury. Belohnt wurden die acht Bandmitglieder mit einem Aufnahmetag in einem Tonstudio. Wir freuen uns schon auf das Ergebnis!

DNA im Handy

Die Kriminalpolizei im Biologie-Leistungskurs des Franz-Haniel-Gymnasiums – der Grund: Kein Verbrechen aus Leidenschaft, sondern Einblick in die Tatortarbeit aus dem Munde eines, der es weiß, weil er Tatorte kennt.

Kriminalhauptkommissar Frank Rabe besucht das Franz-Haniel-Gymnasium, um an einem realen Fall die Arbeit mit Desoxyribonucleinsäure zu erläutern. Wie werden Spuren gesichert? Wo findet sich verwertbares Material? Was leistet dieses Molekül und was leistet es nicht? Der Co-Autor eines Buches über kriminaltechnische Untersuchungsmethoden ist nicht nur an Orten des Verbrechens im Einsatz, sondern auch Dozent in der Ausbildung von Polizistinnen und Polizisten.

So bekommen die 18 Schülerinnen und Schüler des Kurses die Gelegenheit noch offene Fragen zu stellen, ihr Wissen abzurunden und zu sehen, wie Genspuren im Zeitalter der elektronischen Medien sogar als QR-Code gelesen werden. DNA als Information, auszulesen mit dem QR-Code-Scanner des Handys.

Diese Veranstaltung hat Tradition am FHG. KHK Frank Rabe und der Biologielehrer René Immig bieten diese Einheit nunmehr seit gut einer Dekade im Leistungskursbereich an. Am Ende steht nicht nur ein Erkenntniszuwachs, sondern auch ein Einblick in das Berufsfeld Polizeiarbeit.

Zum Abschluss gab es dann das Foto mit dem Kriminaltechniker der Kriminalpolizei Duisburg.

Ökologie aus Sicht eines Ökonomen


tl_files/fhg/frontpage/oekologie_oekonom.jpgDas war es, was Herr Dr. Jörg Peters den beiden Q1-Leistungskursen von Frau Hartkamp (Erdkunde) und Herrn Immig (Biologie) nahebringen konnte.
Am RWI in Essen tätig und mit der Begutachtung von umweltpolitischen Initiativen betraut, brachte er den Schülerinnen und Schülern der Q1 am FHG mit Hilfe eines über Beamer und Smartboard eindrucksvoll visualisierten Vortrages und einer daran anschließenden Diskussionsrunde die Erkenntnis nahe, dass Umwelt ein Gut ist.

Ein Gut hat einen  Wert und der macht es vergleichbar mit anderen Gütern. So kommt es, dass Abwägungsprozesse notwendig sind, wenn über Projekte zum Schutz der Umwelt nachgedacht und entschieden wird.

Die Schüler, die durch Berechnungen und Arbeitsphasen mit dem Konstrukt „Ökologischer  Fußabdruck“ vertraut waren, empfanden die unaufgeregte („Hier geht es nicht um moralische Wertung.“ ) und sachliche Darstellung des Referenten als wohltuend anders als rein umweltaktivistisch geprägte Veranstaltungen. Am Ende gehe es darum, den Denkprozess in Gang zu bringen und sich die Möglichkeiten bewusst zu machen, ökologisch verantwortungsbewusst zu handeln, ohne auf alles und jedes verzichten zu müssen  oder dies auch nur zu brauchen („Man darf schon noch heiß duschen, aber vielleicht 1-2 Minuten weniger lang.“).

Der Referent, selber Vater zweier Kinder, war angenehm überrascht über die intelligenten Fragen und die Art und Weise, wie mit dem Thema Umwelt im Unterricht umgegangen wird. Umweltbildung vom Feinsten!