Franz-Haniel-Gymnasium

Duisburg-Homberg

 
 

Weihnachtskonzert 2016

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Es wird dieses Jahr wieder ein gemeinsames Singen stattfinden. Außerdem spielen die verschiedenen Musik-AGs (Chor, Instrumentalkreis, Gitarren-AG, Band) und einige Solisten. Für das leibliche Wohl sorgen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q2.

Kunst-Ansichten der FHG-Schülerinnen und Schüler

Am Dienstag, 6.12.2016, wird die dritte Kunstausstellung des Franz-Haniel-Gymnasiums in der Zweigstelle der Sparkasse Homberg am Bismarckplatz um 10 Uhr feierlich eröffnet. Die Eröffnung wird im Beisein des Schulleiters Norbert Thummes und der Filialleiterin Gabriele Zehrfeld stattfinden. Für die Schülerinnen und Schüler wird auch der Nikolaus zur Ausstellungseröffnung vorbeischauen.

Die Ausstellung mit Bildern und Designobjekten der FHG-Schülerinnen und Schüler ist vom 6.12.2016 bis zum 16.12.2016 zu den regulären Öffnungszeiten der Zweigstelle der Sparkasse, Bismarckplatz 3-4, Duisburg-Homberg, zu sehen.

Argusaugen

tl_files/fhg/frontpage/BIO_LK_2016-11-15.JPGWieso hat der schwedische Systematiker Carolus Linnaeus, vielen besser bekannt Carl von Linné, einen Fasan auf den Namen Argusianus argus argus getauft? Wer war eigentlich der Namensgeber Argos? Und was hat das in einem Biologie-Leistungskurs zu suchen? Die Antworten finden sich in der Person des Professors der Sinnesphysiologie an der Universität Düsseldorf, Prof. Dr. Klaus Lunau.
Der war nämlich der Einladung des LK-Lehrers René Immig gefolgt und hatte sich bereit erklärt von seinen Forschungsergebnissen zu erzählen. Unter der großen Überschrift „Mimikry“ (Signalfälschung) hat er von seiner Tätigkeit als Forscher berichtet, den eigens von der Schülergruppe erstellten Fragenkatalog souverän beantwortet und auch Anschauungsmaterial (Federn von eben jenem Fasanenmännchen  Argusianus spec ) im Rucksack gehabt. Illustriert hat er das durch zahlreiche Bilder und Folien in einem Vortrag, den er eigens von einer Tagung mitgebracht hat. Zum Thema Mimikry hat der Forscher auch ein Buch („Warnen, Tarnen, Täuschen“) verfasst.
Besagter Fasan hat übrigens zahlreiche Augenflecken auf seinen Armschwingen. Zur Erklärung dieser Augenflecken erläuterte Prof. Dr. Lunau, dass er die Augenflecken im Unterschied zu den bekannten, Linsenaugen imitierenden und abschreckend wirkenden Augenflecken auf den Flügeln von Schmetterlingen für Futterkornimitationen hält.
Zahlreiche Augen hatte auch das Ungeheuer Argos aus der griechischen Mythologie. Da Linné das (wie viele seiner Zeitgenossen aus der Forschergilde) wusste, wählte er diesen Namen für den Fasan.
Die Schülerinnen und Schüler des Bio-LK am Franz-Haniel-Gymnasium wissen es nun auch; schließlich sind sie auf dem Weg, die Forscher von morgen zu werden. Und sie sind in guter Gesellschaft, denn auch Charles Darwin hat von diesen Augenflecken zu berichten gewusst.

BMBF trifft FHG auf dem BMW-Platz

oder: Hefe erzeugt Strom und Erbgut wird sichtbar


Vom 27. bis zum 28.06.16 war das BIO-Technikum zu Besuch am Franz-Haniel-Gymnasium. Von langer Hand geplant, stand der beeindruckend große Bus des BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) auf dem Bürgermeister-Wendel-Platz als Labor für wissenschaftliche Experimente zur Verfügung.

Im Vorfeld hatten sich die Lehrerinnen und Lehrer über die Möglichkeiten informiert und ihre Oberstufenkurse auf die Praktika vorbereitet, die die Schülerinnen und Schüler dann unter Anleitung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in dem hervorragend ausgestatteten Labor durchführen konnten. Im Oberdeck des rollenden Labors gab es eine Einführung, dann wurde in Partnerarbeit experimentiert und gestaunt. Da wurden Lebensmittelanalysen durchgeführt, das eigene Erbgut isoliert und (Stichwort: genetischer Fingerabdruck) dargestellt, Hefe und roter Tee erzeugten Strom, der MP-Player antrieb…

Schülerinnen des Bio-LK experimentieren im BIO-Technikum-Mobil
Zusätzlich bestand die Möglichkeit Berufschancen im Bereich der Biowissenschaften (Schwerpunkt Biotechnologie) vorgestellt zu bekommen, was als Ergänzung zu den Modulen im Bereich der Berufsberatung am FHG ebenfalls von den Gymnasiasten genutzt wurde. Last but not least hatten auch die Anwohner die Möglichkeit, am Tag der offenen Tür Einblick in dieses spannende Berufsfeld zu bekommen.
Eine besondere Note bekam der Besuch noch dadurch, dass der leitende Wissenschaftler Dr. Tim Fechtner ein ehemaliger Schüler des FHG ist und noch gute Erinnerungen an das FHG und den Biologieunterricht bei seinem Biologielehrer René Immig hat, der die Koordination dieser Veranstaltung für die Schule durchführte. So war die Veranstaltung auch ein wenig ein Ehemaligentreffen.

DNA im Handy

Die Kriminalpolizei im Biologie-Leistungskurs des Franz-Haniel-Gymnasiums – der Grund: Kein Verbrechen aus Leidenschaft, sondern Einblick in die Tatortarbeit aus dem Munde eines, der es weiß, weil er Tatorte kennt.

Kriminalhauptkommissar Frank Rabe besucht das Franz-Haniel-Gymnasium, um an einem realen Fall die Arbeit mit Desoxyribonucleinsäure zu erläutern. Wie werden Spuren gesichert? Wo findet sich verwertbares Material? Was leistet dieses Molekül und was leistet es nicht? Der Co-Autor eines Buches über kriminaltechnische Untersuchungsmethoden ist nicht nur an Orten des Verbrechens im Einsatz, sondern auch Dozent in der Ausbildung von Polizistinnen und Polizisten.

So bekommen die 18 Schülerinnen und Schüler des Kurses die Gelegenheit noch offene Fragen zu stellen, ihr Wissen abzurunden und zu sehen, wie Genspuren im Zeitalter der elektronischen Medien sogar als QR-Code gelesen werden. DNA als Information, auszulesen mit dem QR-Code-Scanner des Handys.

Diese Veranstaltung hat Tradition am FHG. KHK Frank Rabe und der Biologielehrer René Immig bieten diese Einheit nunmehr seit gut einer Dekade im Leistungskursbereich an. Am Ende steht nicht nur ein Erkenntniszuwachs, sondern auch ein Einblick in das Berufsfeld Polizeiarbeit.

Zum Abschluss gab es dann das Foto mit dem Kriminaltechniker der Kriminalpolizei Duisburg.